Tune & EfectBrandenburg Allstars |
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| HANGAR II | Samstag 07:30 - 08:30 Uhr |
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Nach der Schule konnte ich mich dann mit Diskos in sogenannten E&A-Lagern über Wasser halten. Um auch weiterhin als DJ arbeiten zu können, wurde eine “staatliche Spielerlaubnis für Diskomoderatoren” benötigt, welche ich auch in einer 2 stündigen Prüfung in der Bezirkshauptstadt Cottbus abgelegt habe. Ab 1990 wurde die Sache schwieriger. Dank einer bayerischen Aufbau-Ost-Initiative wurde in Sonnewalde die Großraumdisko “Manhattan” eröffnet. Was für ein Segen und was für ein geiler Sound! Die DJ’s arbeiteten dort nur mit Plattenspielern. Sofort war mein Interesse geweckt mitzumachen. Einmal gefragt und schon durfte ich Licht und Nebel machen (alles computergesteuert). Nach ca. 3 Monaten war es dann so weit. Djay in der einzigen Großraumdisko in unserer Gegend. Danach gab es noch einige weniger erfolgreiche Versuche in größeren Diskos anzukommen. Ab Sommer 1992 orientierte ich mich hin zum damaligen Phänomen “Techno” und versuchte dieses später auch aktiv in der Region zu verbreiten. Einer der entscheidensten Schritte zur “Etablierung” als DJ wurde durch Efects Schreiben an Marusha eingeleitet, die damals wie heute “Rave Sattelite” auf Radio Fritz moderierte. Am 03.04.1993 waren wir dann auch bei ihr zu Gast und konnten unsere Sets einem für unsere Verhältnisse gerade riesigem Publikum nahebringen. Danach bekamen wir von den unterschiedlichsten Diskos Angebote, die “Technorunden” zu übernehmen. Leider immer nur ca. 1 bis 1,5 Stunden am Abend… Das änderte sich nach unseren 2. Auftritt bei Radio Fritz am 05.03.1994. Danach sollte es am 25.04.1994 zur ersten reinen Technoparty in Süd-Brandenburg kommen. Danach lief alles ab, wie man es heute kennt… Efect und ich legen in relativ regelmässigen Abständen zusammen oder als Team auf und werden das wohl auch noch eine Weile tun. Bio Efect Ich kann es irgendwie nicht leiden solche Texte schreiben zu müssen, da ich aber fast der letzte bin der noch keinen Text hat, muss ich mir halt schnell was aus den Fingern saugen, wie man so schön sagt. Wenn es hier aber tatsächlich jemand gibt der sich dafür interessiert was ich bisher so tolles geleistet habe, dann folgende Zeilen von mir. Vor einigen Jahren kam ich durch Zufall dazu mich an den Plattenspielern ausprobieren zu können. Da ich daran Gefallen gefunden habe, habe ich dieses Hobby weiter ausgeführt. Diese Ausdauer und strenge Disziplin meinerseits hat mich ca. 13 Jahre später bei einem Rave Namens Mayday wiederfinden lassen. Was war passiert? Da gibt es nur eine einzige Erklärung: Üben Üben und nochmals Üben. Man kann eben nicht erwarten in kurzer Zeit alles zu erreichen, ein bisschen Geduld gehört eben auch dazu. Na gut ich meine, 13 Jahre zu warten hat wahrscheinlich wirklich was komisches an sich, war ja auch nicht so geplant. Ich wollte natürlich auch viel zeitiger reich und berühmt werden, aber lieber spä....... Nun gibt es wieder welche die sagen äh Mayday son Scheiss, wegen mir, ich fand`s stark. Es gab in dieser Zeit, ich meine in den 13 Jahren meines DJ da seins, einige Stationen die ich erwähnen muss: Summer Spirit 99, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005 und auch Summer Spirit 2006. Für mich eine Art zu Hause, wo man auch ertragen wird wenn man mal Mist aufgelegt hat und immer und immer wieder gebucht wird. Wie sollen die auch sonst dieses lange Line up voll bekommen?! Mal sehen vielleicht bin ich ja nächstes Jahr wieder dabei, dann erzähle ich dir werter Leser eine weitere kleine Geschichte aus dem Leben von Diji Efect. Auf jeden Fall wünsche ich euch allen ganz viel Spass beim Summer Spirit 2006, denn eins steht ja nun mal fest, dass dieses Event das geilste im Osten ist, nach diesem sms dorte ... ihr wisst schon. Bis dann bleibt gesund... |
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